Nachruf Gerhard "Hartl" Griesenauer

Es ist einfach nicht begreifbar. Am frühen Sonntag-Nachmittag erreichte uns die Nachricht, dass unser allseits beliebter Trainer Gerhard "Hartl" Griesenauer die Augen für immer geschlossen hat. Völlig unerwartet hat dich eine höhere Kraft beim Sport zu sich berufen. Tage zuvor hast du noch gestrotzt vor Eifer, um den FC Zeltweg im Frühjahr wieder ein Stück weiter nach vorne zu bringen. Unsere Aufgabe ist es nun, das alles auch zu realisieren. Lieber "Hartl" - du bleibst uns immer in Erinnerung.


Nachruf Gerhard "Hartl" Griesenauer

Die Nachricht vom plötzlichen Ableben von Gerhard Griesenauer (63) war ein Schock in der Murtaler Fußballszene. 

"Hartl" Griesenauer begann seine Fußballer-Karriere 1965 in der Schülermannschaft des WSV Fohnsdorf.

Bereits mit 16 Jahren erhielt er Einsätze in der damaligen Regionalliga-Kampfmannschaft um Hollerer, Roskam, Lex, Trampitsch, Macher, Haag & Co.

Transfer zum GAK

Der Erstligist unter dem damaligen Trainer Hermann Stessl wurde auf das Talent aus dem Murtal aufmerksam und lotste Griesenauer im Jahre 1975 nach Graz.

Nach seinem dreijährigen Gastspiel bei den "Rotjacken" in der höchsten österreichischen Spielklasse - im Team der Grazer war neben Koleznik, Marko, Zuenelli, 

Losch, Kirisits, Binder etc. auch der Fohnsdorfer Vereinskamerad Franz Wehr aktiv - folgten Stationen in Kapfenberg, eine kurzzeitige Rückkehr zum FC Fohnsdorf,

bei Red Star Knittelfeld, Rot Weiß Knittelfeld und dem WSV Zeltweg, wo "Hartl" zumeist gemeinsam mit seinem Bruder "Jimmy" - der als Torhüter die Gegner

verzweifeln ließ - im Mittelfeld als Regisseur und Einfädler glänzte.

Gerhard Griesenauer durfte sich zudem über Einberufungen in das österreichische U21-Nationalteam und in die österreichische Heeres-Nationalmannschaft freuen.

Seine Fußballer-Karriere ließ Griesenauer als Spielertrainer beim SW Aichdorf ausklingen. Danach widmete er sich - neben seinem Zivilberuf als Exekutivbeamter

am Gendarmerieposten in Fohnsdorf - ganz dem Trainergeschäft.

Nach der Spieler- folgt die Trainerkarriere

Als Coach fungierte er in Aichdorf, bei GW Dietersdorf, beim FC Weißkirchen, 116 Spiele auf der Trainerbank des Oberligisten FC Fohnsdorf, wo er 2006 bei einer Wahl

zum "Trainer des Jahres" im Aichfeld gewählt wurde. Seine letzte Trainerstation war beim FC Zeltweg, später war er als Berater tätig. Seit geraumer Zeit war Griesenauer

wieder als Zeltweger Trainer im Amt, wo sich der stets kollegiale, engagierte Coach bereits mit dem Zeltweger Unterliga-Team auf die kommende Frühjahr-Meisterschaft

vorbereitete. Griesenauer, seit 2017 in Pension, strotze noch vor Eifer, er wollte die junge Zeltweger Truppe im Frühjahr 2020 wieder ein Stück nach vorne bringen.

Am Sonntag, 26. Jänner, hat das Herz von Gerhard Griesenauer beim "Joggen" aber völlig unerwartet für immer aufgehört zu schlagen.

Verabschiedung am Freitag

Die Verabschiedung von "Hartl" Griesenauer findet am Freitag, 31. Jänner, um 14 Uhr vor der Aufbahrungshalle in Fohnsdorf statt.

Ruhe in Frieden, du wirst den Fußball-Freunden stets in Erinnerung bleiben!

(Fritz Meyer/Murtaler Zeitung)


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