Peter lässt es polstern ...

Peter lässt es polstern ...

Die Narrenzeit in der Karneval-Hochburg Köln wird diesjährig wohl noch um eine deutliche Spur ausgelassener bzw. intensiver ausfallen. Und maßgeblichen Anteil hat ein österreichischer Fußball-Kenner der es wie kaum ein anderer versteht - von der Trainerbank aus erfolgreich den Taktstock zu schwingen. So ist Peter Stöger drauf und dran den westfälischen Traditions-Verein 1.FC Köln wieder in die deutsche Bundesliga - vielerorts als stärkste Liga der Welt angesehen - zurückzuführen. Demnach ist nach Toni Polster der schon als Aktiver in Köln kräftig aufräumte - der nächste Wiener auf dem besten Wege unverkennbare Spuren bei unserem Lieblings-Nachbarn zu hinterlassen - Ausgabe Nummer 3 der FCZ-Rubrik Ins rechte Licht gerückt ##

Das angeeignete fußballerische Fachwissen dementsprechend der Mannschaft zu vermitteln - eine Gabe über deren Besitz nur eine Handvoll von wenigen Trainern verfügen:
Schon in seiner Zeit als Spieler galt der im Jahr 1966 in Wien geborene Peter Stöger 1a als Gallions-Figur bzw. als tragende Säule seiner Mannschaft. In seinen insgesamt acht durchwegs in Österreich befindlichen Spieler-Stationen - unter anderen Innsbruck, Rapid Wien und Austria Wien - brachte es der umtriebige Mittelfeld-Quirl in 532 Punkt-Spielen auf beachtliche 128 Volltreffer. Auch die Bilanz mit vier heimischen Meister - drei Cup-Titeln bzw. 65 Team-Einsätze bei 15 Toren ist vollauf vorzeigewürdig. Und genauso akribisch bzw. mit einer vorbildlichen Einstellung geht der 48jährige Peter Stöger nun auch als Trainer zu Werke. Denn nach den Stationen Austria Amateure, Vienna, GAK, Wiener Neustadt und Austria Wien - wo er letztens zweimal Meister und Cupsieger wurde - schwingt er nun 1 äußerst erfolgreich beim Kult-Club 1.FC Köln - über 57.000 Mitglieder - das Zepter. So deutet vieles darauf hin - die Punktejagd in der zweiten deutschen Liga biegt in das letzte Drittel ein - dass die Geißböcke in der anstehenden neuen Spielzeit ihre Sprunghaftigkeit bereits wieder in der obersten Spielklasse unter Beweis stellen können. Für Peter Stöger könnte sein erstes Auslands-Engagment hingegen zweifelsfrei ein Empfehlungs-Schreiben für noch erstrebenswertere Aufgaben wie die des österreichischen Teamchefs darstellen.

Robert Tafeit
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