Schiedsrichter sind auch nur Menschen!

"Die Herren in schwarz haben es vielerorts nicht einfach"

Oftmals wird im Sport, vor allem beim Fußball, sehr rasch der Schiedsrichter, von den Zusehern in die Mangel genommen bzw. oftmals sehr übel beschimpft. Dass der Unparteiische ebenso darum bemüht ist, seine beste Leistung abzurufen, bleibt dabei auf der Strecke. Aber es ist nun einmal gang und gäbe, dass der Daumendrücker auf den Rängen, sehr schnell ist, den Pfeifenmann für die Niederlage seiner Lieblings-Mannschaft verantwortlich zu machen. Andererseits wird mit Sicherheit kein Schiedsrichter, egal in welcher Spielklasse, absichtlich einen Fehler begehen. Das liegt nun einmal in der Natur des Menschen, seine Fähigkeiten bestmöglich abzurufen. Dass es trotzdem zu falschen Entscheidungen kommen kann, ist auch klar. Da gilt es dann eben ein gewisses Maß an Toleranz an den Tag zu legen. Etwas einfacher hat es da ab dem Frühjahr 2021 die oberste österreichische Spielklasse. Ab diesem Zeitpunkt kommt der VAR (Video Assistant Referee) zum Einsatz. Das Cupderby im Oktober vor 6.700 Zusehern zwischen Kapfenberg und Sturm Graz (0:2) etwa, wäre völlig anders über die Bühne gegangen. Ob das ein ungerechtertigter Ausschluss, falsche Elferentscheidungen oder andere Dinge waren. Das Spiel hätte mit Sicherheit einen anderen, gerechteren, Verlauf genommen. So aber gilt es noch etwas Geduld aufzubringen, bis Einführung des VAR gilt noch der Leitsatz: „Schiri-Entscheidungen sind Tatsachen-Entscheidungen.“   TA.RO.

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