Showdown in Erste Liga ...

Showdown in Erste Liga ...

Dass, der Sprung von der Regionalliga, hinauf in das Profigeschäft, wahrlich kein einfacher ist, geht auch daraus hervor, dass vielerorts aus wirtschaftlichen Gründen, auf ein Lizenzansuchen, schlichtweg verzichtet wird. Andererseits wagt man da oder dort, den finanziellen Sprung ins kalte Wasser, was dann aber schon oftmals zum Boomerang für die Vereinsführung, geworden ist.

Bei den Zuseherzahlen sind doch gravierende Unterschiede gegeben:
Die Sky Go Erste Liga, wie die zweithöchste österreichische Spielklasse heute heißt, war aufgrund des Einstiegs in den Profibetrieb bzw. der zu erfüllenden Auflagen, immer schon 21 ein waghalsiges Abenteuer, für die jeweiligen Vereinsverantwortlichen. Oftmals war es auch so, dass ein keuchender, angezählter Patient, permanent wiederbelebt wurde. Demnach war das endgültige Aus dann früher oder später unumgänglich, Beispiel FC Lustenau oder Schwanenstadt. 22 Aber es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass das Bestreben vorwärts zu kommen, prägnanter verankert ist, als der freiwillige Rückzug, der doch einer Kapitulation gleichkommt. Aber die nun doch strengeren Lizenenzauflagen, sollen einen ähnlichen Schiffbruch, nun doch weitgehenst verhindern bzw. eindämmen. Bedenken, die in dieser Richtung bei den Top 3 Teams, nach dem Herbstdurchgang, nicht wirklich existent sind. So geht es mit Start am 27.Feber, einzig und allein um die prickelnde Frage, ob nun der Linzer Traditionsclub LASK (verweilt auf Trainingslager in Katar), oder die Mattersburger (haben die Zelte in Portugal aufgeschlagen), den heißbegehrten Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse bewerkstelligen. Dabei durchaus zum Zünglein an der Waage, könnten die Lieferinger, die kein Aufstiegsrecht besitzen, mutieren. Den Jungbullen ist es, allerorts zu jeder Zeit, zum zutrauen, drei Zähler einzufahren.

Dichtes Gedränge hintennach - wer muss den Gang eine Spielklasse tiefer antreten:
Von Platz 4 abwärts, bis zum gegenwärtigen Tabellenletzten, präsentiert 19 sich der Stand der Dinge, dann schon augenscheinlich anders. Getrennt, durch nur sechs Punkte, kann es weitgehenst jeder der sieben Mannschaften passieren, dass das Damoklesschwert, am letzten Spieltag (29.Mai), erbarmungslos niederfährt. Während man St.Pölten (unter anderen kehrt Andi Dober retour aus Zypern) und die Lustenauer Austria (Jailson verlängerte den Vertrag, dazu kommt Secerovic mit bosnischer Erstligaerfahrung), wohl weniger in dieser Tabellenregion erwartet, könnte auf die fünf verbleibenden Teams, ein Kampf auf Biegen und Brechen, in Bezug auf den Klassenverbleib, warten. Ob für den Aufsteiger aus Wien Favoriten (Patrick Krammer wechselt nach Neusiedl), dem SV Horn, dem Absteiger Wacker Innsbruck (aufgrund eines Selbstbehalts ist eine Vorbereitung an der türkischen Riviera möglich), oder den beiden Steirern aus Kapfenberg und Hartberg, für die es die schmerzlichen Abgänge der Tormacher Ronivaldo (Austria) und Edomwonyi (Sturm Graz) zum wettmachen gilt. Eine Gemeinsamkeit, weist dieses Quartett auf - nämlich die, dass für jede Mannschaft die Abstiegsvermutung gilt.

Robert Tafeit

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